22.12.2017

Ehrenamtliche beim regionalen THW leisteten rund 90.000 Dienststunden

Das Technische Hilfswerk blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück

Gelnhausen (thw). Vom Abstützen einer einsturzgefährdeten Scheune über das Säubern eines Teiches von Ölbindemittel bis hin zur technischen Unterstützung des G20-Gipfels in Hamburg das Technische Hilfswerk (THW) im Geschäftsführerbereich Gelnhausen war auch in 2017 wieder bei zahlreichen Einsätzen vertreten, zuletzt beim Großbrand des Antoniushofes in Fulda-Haimbach.

Insgesamt 89.378 Einsatz-, Dienst- und Ausbildungsstunden leisteten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den 10 Ortsverbänden Fulda, Hünfeld, Neuhof (Landkreis Fulda), Bad Orb, Erlensee, Gelnhausen, Steinau, Wächtersbach (Main-Kinzig-Kreis) sowie Alsfeld und Lauterbach (Vogelsbergkreis) bisher in diesem Jahr. Dies entspricht bei den ständig aktiven und einsatzbefähigten Helferinnen und Helfern einer Quote von 184,74 Stunden pro Person, oder anders ausgedrückt gut 23 Arbeitstagen in diesem Jahr.

Insgesamt kann das THW im Geschäftsführerbereich auf 817 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zurückgreifen, hiervon 638 in den Einsatzabteilungen und der Reserve (Steigerung +18 gegenüber 2016) sowie 179 Junghelferinnen und Junghelfer (+36).

„Unseren Ehrenamtlichen gebühren großer Dank und Anerkennung für ihren unermüdlichen Einsatz“, sagt THW-Geschäftsführer Stefan Merten. „Das THW ist eine sehr attraktive und beliebte Organisation für ehrenamtliches Engagement. So bietet das Technische Hilfswerk nicht nur ein sehr breites Spektrum an Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten, die auch für die eigene berufliche Entwicklung unserer Helferinnen und Helfer durchaus von Nutzen sein können, sondern auch ein weites Betätigungsfeld auch außerhalb des technischen Bereichs.“ Ob in der Küche, in der Verwaltung, in der Öffentlichkeitsarbeit, überall sind neue Helferinnen und Helfer in den Ortsverbänden gerne gesehen. „Wir freuen uns auch über Interesse der so genannten ‚Mid- und Bestager‘“, so Merten. „Gerade die Generation zwischen 30 und 50 ist oft überrascht, dass auch sie bei uns als Ehrenamtliche herzlich willkommen sind. Wir sind nicht nur für die junge Generation interessant, sondern bieten vielfältige Möglichkeiten zum Engagement auch für die älteren Altersgruppen.“ Auch die „Generation 60+“ ist im THW durchaus gefragt: „Dabei geht es dann gar nicht darum, noch mit in den Einsatz fahren zu müssen, wobei auch das natürlich mit entsprechender Ausbildung möglich ist“, erläutert Merten. „Aber warum soll nicht jemand mit langjähriger kaufmännischer oder Büroerfahrung zum Beispiel in der Verwaltung unserer Ortsverbände mitwirken können?“ Überhaupt ist das Ehrenamt heute weitaus flexibler als früher: „Es gibt keine starren Stundenkontingente, die man als Ehrenamtlicher erbringen muss“, so der Geschäftsführer. „Jede ehrenamtlich geleistete Dienststunde ist hilfreich.“ Das Ehrenamt passe sich immer mehr an die Anforderungen des Arbeitsmarktes, das veränderte Freizeitverhalten und die familiären Bedürfnisse an: „Wir haben auch ganze Familien bei uns nicht nur Vater und Mutter, die sich vielleicht sogar über das THW kennengelernt haben, sondern auch deren Kids in der Jugendgruppe, und Oma und Opa helfen auch noch mit.“ Kameradschaft wird natürlich auch beim THW groß geschrieben.

Eine rein organisatorische Veränderung gibt es in der THW-Geschäftsstelle Gelnhausen, die den Landkreis Fulda, den Main-Kinzig-Kreis und den Vogelsbergkreis betreut: Sie trägt ab 1. Januar 2018 die Bezeichnung „Regionalstelle Gelnhausen“. 


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